Wiescheider Treff

Regentropfen, die an dein Fenster klopfen…

Ein kurzweiliger musikalischer Nachmittag an einem verregneten Sonntag im Wiescheider Treff

Dem aktuellen Wetter angemessen, war dieser Schlager der erste, der von Wilfried Schwarz mit seinem Publikum im Wiescheider Treff gesungen wurde. Oft gab es dabei ein Schmunzeln, wie 1935 Liebe und Gefühle mehr oder weniger deutlich umschrieben wurden.  Im lebhaften musikalischen Dialog unter Zuhilfenahme von kopierten Liedtexten wurde ein Potpourri von den“ Regentropfen“ über „Bel Ami“, „Man müsste Klavier spielen können“, die „Berliner Luft“ bis hin zu Bill Ramseys „Zuckerpuppe“ und „Krimi lesender Mimi“ und noch viel mehr gesungen; Schlager der 40iger und 60iger Jahre, Schlager, die wir von unseren Eltern kannten oder aus unserer Jugendzeit. „Kommen Sie doch noch mal wieder“ schallte es Herrn Schwarz entgegen und er musste Zugaben improvisieren. Mit seiner hohen Musikalität und teilweise verblüffender komödiantischen Nachahmung von Heinz Rühmann und anderen Künstlern sowie seiner herzlichen Art der Darbietung  kam er sehr gut im „Musikcafé“ des  Wiescheider Treffs an. Nur unter Bedauern ließen die 34 Gäste Herrn Schwarz ziehen, nicht aber ohne ihm das Versprechen abgenommen zu haben, dass es eine Fortsetzung geben möge. Mit herzlichem Applaus und beschwingtem Lächeln auf vielen Gesichtern wurde aus einem verregneten Sonntag ein vergnüglicher Nachmittag.

 Een Hollands Meisje 

im Wiescheider Treff


In waschechter Meisje Tracht, die sie selbst genäht hatte, entführte Fieneke Achterwinter 49 Gäste im Wiescheider Treff in eine andere Welt: als Wiescheid vor gut 60 Jahren nur 300 Einwohner hatte und nur 2 Straßen geteert und alle anderen Schotterwege waren - da kam sie, die sich blutjung in den  3 Jahre älteren Wiescheider Jung Hans Achterwinter ( sie 14, er 17) verliebte, die weder Deutsch noch Solinger Platt sprach, nach Wiescheid. Er sprach kein Holländisch; das junge Paar korrespondierte schriftlich nur in Englisch. Sie erzählte, wie die ersten Sprachversuche mit der Verwandtschaft für leichte Irritationen sorgten. Das Thema „Sprache“ nahm einen großen Raum ein und erheiterte das Publikum sehr. Es gibt Begriffe, die standen in keinem Wörterbuch, wie z.B.  „Teilchen“, „Frauenzimmer“. Oder dass man zu einem Verwandten, der korpulent war, nicht sagen sollte, „So dick habe ich mir Dich nicht vorgestellt“. Ihre Versuche, sich für etwas zu entschuldigen beschrieb sie mit „Verunschuldigung“; beim Arzt, weil sie das Wort „beschwerdefrei“ nicht kannte und daher “ lastenfrei“ als Antwort gab. 

Ein weiterer Schlenker in ihrem kurzweiligen Vortrag galt den vormals legendären Festen in Wiescheid, insbesondere dem Schulfest und dem Pöttfest, weil sie bis in den anderen Morgen gingen, Kind und Kegel mobilisiert und enorm zum „Wir-Gefühl“ im Dorfe beigetragen haben. Viele der Anwesenden konnten das bestätigen.

Es wurde viel gelacht beim Vortrag von Fieneke Achterwinter, die als gelungenes „Integrationsbeispiel einer Holländerin in Wiescheid“ bezeichnet werden kann und sicher Kandidatin für  die Aufnahme in die Liste der „Wiescheider Originale“ ist.

„Wiescheid ist meine Heimat geworden“ betonte sie und mit einem herzlichen Applaus dankte ihr das zahlreich erschienene Publikum für diesen amüsanten Nachmittag.

 

Demokratie braucht Religion!? 


Das Thema hörte sich vielleicht sperrig an, lockte aber 18 Interessierte in den Wiescheider Treff. Religion ist Teil der demokratischen Gesellschaft. Aber wie können die Kirchen oder andere Religionen angesichts eigener Krisen und wachsendem Bedeutungsverlust religiöse Ideen glaubhaft aktivieren und für die Menschen und die Gesellschaft fruchtbar machen? 

„Das Bodenpersonal muss zu den Menschen gehen und ihre Sprache sprechen, ohne sich anzubiedern“, „Die Kirche muss den Menschen mit seinen alltäglichen Erfahrungen in den Mittelpunkt rücken“. Diese Aussagen des Publikums teilte Pfarrer Dominik Pioch, der am 25.1. zu Gast im Wiescheider Treff war, leidenschaftlich und frei referierte und mit einigen Bildern das Amtsverständnis, das Menschenbild und die Verbindung und Geschichte der Kirche zur Gesellschaft und gegenwärtige Situation unterstrich. 

Dominik Pioch ging es darum, den „Schatz“ religiöser Ideen auch in Zeiten der “ Not“ zu verdeutlichen. „Not“ deshalb, weil immer weniger Mitglieder mit einer Kirche, die sich offenbar mehr für eigene Strukturfragen als für das, was Menschen umtreibt, ihre Sorgen, Nöte, Hoffnungen und Ängste interessiert, etwas anfangen kann. Das Bedürfnis nach Spiritualität, das Bedürfnis, ethische Fragestellungen zu behandeln, sich zweifelnd und ringend mit Fragen zu Krieg und Frieden, Waffenlieferung, Sterbehilfe, Schwangerschaftsabbruch auseinanderzusetzen ist da. Aber wo sind die „Fachkräfte“, die dieses Bedürfnis aufnehmen, wie können sie die Menschen wieder begeistern? Welche Rolle spielt Sprache, braucht es Charisma, wie viel Ökumene ist nötig? 

Es ging über 2 Stunden hoch her im Wiescheider Treff, es war eine intensive, dichte, jede Minute spannende Diskussion mit Zuhören und Argumentieren, ehrlichem Austausch an Meinungen und Erfahrungen. Mit dankbarem Applaus wurde Dominik Pioch verabschiedet -  nicht ohne zuvor die Einladung auszusprechen, dass das „theologische Bodenpersonal“  gerne im Wiescheider Treff tagen und sich mit Interessierten austauschen könne. 

Historisches mit Witz und Musikinstrumenten 

-Till Eulenspiegel und Musik aus dem 16.Jahrhundert begeistern Publikum im Wiescheider Treff- 

„Grandios“, „Hätte ich nicht gedacht“ , „Habe Tränen gelacht“– so die ersten Stimmen nach der Vorstellung am Sonntag im Wiescheider Treff. Viele der über 50 Besucher konnten es sich vorher nicht vorstellen, welch herrliche Kombination historische Musikinstrumente wie Renaissance Posaunen, Gemshörner, Krummhörner, diverse Flöten, Trommeln, Leier, Waschbrett mit den Geschichten Till Eulenspiegels bilden können. 

Die 9 Mitglieder des Renaissance Ensembles Les Bouffons der Musikschule Langenfeld erfüllten sofort den Raum mit den wundersamen Klängen und die Kölner Schauspielerin Tanja Haller zeigte mit Rezitation und Gesang den unschlagbaren Witz und die Intelligenz des Till Eulenspiegels in 6 Kapiteln. Das Publikum spendete nach jedem abgeschlossenen Kapitel begeisterten Applaus und folgte amüsiert und gespannt den Geschichten, die von der Respektlosigkeit und dem Selbstbewusstsein des Till Eulenspiegels nur so trieften. Wie er der Obrigkeit, dem Klerus und dem König quer durch Europa seine Streiche spielte, zeugte von hohem kabarettistischem Niveau. 

„Ich hätte noch mal 6 Kapitel aus seinem närrischen Leben hören können“ – diese Aussage teilten viele aus dem Publikum und noch lange blieb man zusammen. Das Ensemble präsentierte im Anschluss an die Aufführung seine Instrumente, die man z.T. ausprobieren konnte und beantwortete geduldig Fragen. „Wir kommen gerne noch mal wieder- hier war ein großartiges Publikum, das sofort mitging und uns einfach nur Spaß gemacht hat“, so die Äußerungen des Musikensembles. 

Mit großem Dank und Einladung zu Kaffee und Kuchen ging dieser kurzweilige Nachmittag zu Ende.  

Für alle die den Auftritt verpasst haben, hier geht es zum Video

Langenfelds Kultur bei Kaffee und Kuchen im 1. Erzählcafé des Jahres 


40 Gäste, 38 Kulturstätten, 30 Baudenkmäler, - das war ein toller Auftakt für den Start nach der Weihnachtspause des Wiescheider Treffs.

Der Filmemacher Siegwald Koletzki und der durch die Studiobühne bekannte Klaus Bembeneck präsentierten den 2-teiligen Film Kulturpfad Langenfeld.

"Ich wusste gar nicht, dass wir so tolle Kunstwerke berühmter Künstler in Langenfeld haben", 
"Nicht nur Monheim hat in der Hinsicht was zu bieten - auch unser Langenfeld", 
"Die Kunstwerke vor den Firmen kannte ich noch gar nicht", 
"Toll, diese Übersicht" 
- das waren einige der begeisterten Aussagen der vielen Gäste im Wiescheider Treff. Auch Siegwald Koletzki und Klaus Bembeneck waren sehr angetan von dem großen Interesse der Wiescheider Nachbarschaft  und versprachen, noch mehr Material zu zeigen.

"Das war ein guter Einstieg für die 75 Jahr Feierlichkeiten der Stadt Langenfeld - so weiß man viel mehr über die Stadt als Ganze und nicht nur von seinem Ortsteil und den üblichen Routen, die man so durch die Stadt macht". Das war ein Schlusswort, dem alle Anwesenden mit Applaus zustimmten.

So voll war es beim Wiescheider Treff noch nie

(Weihnachts-) Rock vom Feinsten

Die Rock-Coverband "Fry and Friends"  war am 4. Adventssamstag zu Gast im Wiescheider Treff und rockte im Querschnitt Musik  von den  Rolling Stones, Beatles, Supertramp, Dire Straits und  Pink Floyd.Angesichts der Temperaturen draußen hatte das Team der Ehrenamtlichen alles für einen Auftritt drinnen vorbereitet, was eindeutig  die bessere Alternative zu einem Open-Air Konzert war.  Das altersgemischte Publikum ( von 2-96 Jahre)  erfreute sich an der  unglaublichen Professionalität der Musiker Roger Schüller, Bastian Kopp, Peter Krebs und Friedel Martiny und "die Post ging ab"- stehend, sitzend oder in Tanzhaltung. Der Funke der Begeisterung sprang sofort über und die 2 Stunden vergingen im Nu- nur unterbrochen durch eine Pause mit Erbsensuppe, die bis zum letzten Tropfen geleert wurde. Die Wiescheider bedankten sich mit tosendem Applaus  bei der Band und bei dem Feldhausener Lokalpatrioten  Friedel Martiny für seine Initiative und dem Team der Ehrenamtlichen für die tolle Organisation.

Es war ein kurzweiliger Samstag, der lange im Gedächtnis bleiben wird als wunderschönes Gemeinschaftserlebnis, was gut tat  in all diesen schwierigen Zeiten.

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Wunderschöner Weihnachtsschmuck-  Sterne aus Holzperlen 

Bei dem Kreativangebot von Bianca Haritz stand das Basteln von Sternen aus Holzkugeln im Vordergrund. Geduldig und voll konzentriert zogen 13 Mädchen die Perlen auf Draht und bastelten Sterne unterschiedlicher Größe und Form.

Es hat allen Spaß gemacht, einen kostengünstigen und relativ einfach herzustellenden Weihnachtsschmuck selbst basteln und mit nach Hause nehmen zu können.

Der  Schlitten vom Nikolaus landete mit etwas Verspätung  um 18 Uhr  vor dem Wiescheider Treff

Dass heute am Nikolausabend  im Wiescheider Treff etwas besonderes stattfinden würde, konnte man erahnen, denn: Der Tannenbaum leuchtete, überall standen Teelichter, Lichterketten illuminierten den Raum, Sitzkissen, Stuhlkreis und ein rot vorbereiteter Stuhl für den Nikolaus.Die Spannung stieg. Die Wiescheider Kinder vertrieben sich die Ankunft des Nikolauses mit Singen von  mehrstrophigen Advents-und Nikolausliedern. Dazu wurden sie am Keyboard begleitet. Aus der Küche kam der Duft von Kinderpunsch und Glühwein für die Eltern, Leberkäse, Hot Dogs, Brötchen - an alles hatten die Eltern gedacht und eine zauberhafte Atmosphäre geschaffen.   Mucksmäuschenstill wurde es, als der Nikolaus draußen ans Fenster klopfte und um Einlass bat. Endlich stapfte er hinein und erklärte seine Verspätung - er stand mit seinen Rentieren im Stau. Er wurde zu seinem Platz geleitet und las aus seinem Goldenen Buch vor, was über jedes Kind geschrieben stand. Das machte er sehr kenntnisreich, denn seine Engel hatten es ihm gut aufgeschrieben. Jedes Kind bekam  von ihm eine Tüte und einen netten Spruch für das neue Jahr mit auf den Weg. 

Die Kinder und ihre Eltern und z.T. Großeltern waren "nikolausselig" nach dieser schönen Veranstaltung, bei der gestaunt, gesungen und viel miteinander geredet wurde. 70 Quadratmeter Treffpunkt können so viel ermöglichen und ein bisschen glücklicher machen.

Mucksmäuschenstill bei Ratatouille


Der 2. KinderKinoNachmittag war wieder ein voller Erfolg.34 Kinder saßen gebannt und vollkommen konzentrriert auf  ihren Stühlen oder auf dem Fußboden und verfolgten den 15 Jahre alten Computeranimationsfilm "Ratatouille". Die Geschichte der kleinen Wanderratte Rémy mit ihrer Fähigkeit zum  Fabrizieren wunderbarer Menüs hatte es den  Kindern und 8 Eltern sehr angetan. Die Atmosphäre im Wiescheider Treff hat schnell bei allen ein Gemeinschaftsgefühl entfaltet und alle freuen sich schon sehr auf den 9. Dezember- da wird ein weihnachtlicher Film für Kinder gezeigt.


Akkordeonklänge am frühen Morgen im Wiescheider Treff

"La Paloma" und "Morning has broken" stand auch  auf den Liedblättern, die Alfons Gummersbach für die Gruppe 75+ fotokopiert hatte. Die Tischreihen waren gut gefüllt und mit guter Laune,aber noch nicht ganz gut genug geölten Stimmen ,sangen die Seniorinnen und Senioren mit Begeisterung die ausgewählten Lieder, die Alfons Gummersbach auf dem Akkordeon begleitete. Es gelang immer besser und das Repertoire erweiterte sich , Stimme und Stimmung wurden von Lied zu Lied besser und alle strahlten.

Die Gruppe 75+ tagt jeden Freitag und hat 2x im Monat Schwerpunkte: Termine ,die mit einem zusätzlichen S angekündigt werden, weisen auf das Singen mit Akkordeonbegeltung hin, die mit einem F auf das gemeinsame Frühstück. Die ohne eine zusätzlichen Buchstaben weisen auf eine Gesprächsrunde mit vorbereitetem Thema hin.

"Auf den  Freitagmorgen und die nette Gemeinschaft freue ich mich immer sehr. Das tut so gut,mit anderen zusammen zu sein und rauszukommen"-so eine typische Stimme einer Besucherin.

Erfahrungswissen in Sachen Energieeinsparung   getauscht


Können Mini-Photovoltaik Anlagen einen sinnvollen Beitrag zur Energieeinsparung leisten? Dieses Thema im Rahmen der Fragen des Klimawandels wurde ins Programm des Wiescheider Treffs aufgenommen.  Jürgen Muth, ehemaliger Berufsfeuerwehrmann aus Solingen, berichtete  vor 18 Zuhörenden am 20.10. in einem informativen Vortrag über seine Erfahrungen mit der Installierung, der Bürokratie und  seine Erfolgserlebnisse bei der zusätzlichen Energiegewinnung durch das Sonnenlicht. Detailwissen auch von anderen, die schon längere Erfahrunsgwerte vorweisen konnten, rundeten den Vortrag ab. Zusammengefasst kann man jeden ermutigen, diesen Weg zu beschreiten, günstige Standorte  für die  Mini- Photovoltaikanlage zu erkunden und ggf. im Rahmen einer Sammelbestellung schneller und preiswerter  zu den Panels zu kommen.

Die dritte von links ist meine Mutter !

Die dritte von links ist meine Mutter!

Als die 96jährige Besucherin  am Sonntag, den  9.10. in dem Foto der Theaterverein Othello  von 1925 ihre Mutter entdeckt, geht ein ungläubiges Staunen durch die Reihen. Das Erzählcafé "Wiescheid wie es einmal war- dargestellt anhand von Fotografien und Postkarten von 1890-1960" lockte 42 Interessierte an, die dem Vortrag von Dr. Martin Bornemann  höchst interessiert und engagiert lauschten. Martin Bornemann, gebürtiger Bochumer und seit 1989 Wiescheider, hat die historische Entwicklung seines Stadtteils so gepackt, dass er alte Festschriften des Schützenvereins und Dokumente im Stadtarchiv aufgespürt hat und die prägnantesten Fotos im Wiescheider Treff vorstellte.

Die ländliche Struktur Wiescheid im alten Foto von 1934 musste den Zuhörenden mit seiner Hilfestellung und denen der Alteingesessenen erläutert werden; die markanten Gebäude wie die katholische Kirche, die  evangelische und katholische Schule, der Schützenhof, Lohmann,Wasserburg Haus Graven, Landwehr, Eisenbahnstation folgten. Wie Busverbindungen waren, wo die Elektrische verlief,  wie man per Postkarte um Zustellung von Eiern bat, wie vielfältig die Vereinslandschaft in Wiescheid/Landwehr war- einfach unglaublich: Nicht nur der Schützenverein und die Feuerwehr, Rotes Kreuz für Frauen,  Männersanitätsverein, Motorradverein Landwehr Höhscheid, Theaterverein,Junggesellenverein Landwehr,Gartenbauverein Wiescheid usw.

Es war ein äußerst kurzweiliger Nachmittag mit angeregtem Plaudern, manchmal  mit nostalgischen Rückblicken, aber in der Gewissheit, dass Leben immer Veränderung bedeutet und von daher ein Stadtteil sich immer wieder verändern muss.Das Alte bewahren und mit dem Neuen kombinieren, weiter mit  solchen historischen Rückblicken die Identifikation mit dem Ortsteil Wiescheid steigern- das war der Tenor der vielen Gäste. Und der jüngsten Besucherin mit 3 Jahren, ihren  Eltern  sowie einigen der Neuzugezogenen schien es auch sehr gut im Wiescheider Treff gefallen zu haben.

Als Martin Bornemann, der noch viele alte  Fotos und Dokumente  in petto hat,  einen weiteren Vortrag für das kommende Jahr versprach, wurde er mit  dankbarem Applaus verabschiedet.

Kreatives Gestalten im Wiescheider Treff am 23.9.2022 
mit Holz, Papier und Stoff

Die Ergebnisse des ersten Kreativ Angebots für Kinder ab 6 Jahren wurden erfolgreich beendet . Das Ergebnis: Ein toller Serviettenhalter aus Holz. Insgesamt 6 Kinder waren mit vollem Eifer dabei und freuen sich schon auf den nächsten Kreativmorgen am Samstag, 15.10. von 10:00 bis 11:30
Aber mal ehrlich, sieht das nicht toll aus?

Gut besucht

Reisen mit den Vögeln des Glücks

Die Reise der Kraniche von Schweden bis Spanien spannend und anschaulich erzählt von Wolfgang John. Den Besuchern wurde ein eindrucksvoller Vortrag von den Kranichen und den Beobachtungen und Registrierungen der Vögel veranschaulicht.
Mit 32 Besuchern gab es während und nach dem Vortrag viele Fragen, die alle ausführlich und kompetent beantwortet wurden.
Vielen Dank an Wolfgang John und seine Frau Marion

Was zeichnet uns aus?

Wir planen regelmäßige Angebote, Treffen und Veranstaltungen, die von uns ehrenamtlich gestaltet und für alle Nachbar*innen unabhängig des Alters offen und kostenlos sind. Neben den offenen Treffs bieten wir Bildungsangebote an, bei denen wir uns gegenseitig etwas beibringen oder Expert*innen zu verschiedenen Themen einladen. Zusätzlich möchten wir auch anderen Gruppen, Initiativen und Vereinen die Gelegenheit geben, den Raum für ihre Treffen zu nutzen, damit Wiescheid wieder eine Heimstätte für Vereine im Ortsteil sein kann. 

Wer wir sind


 

Nach der Errichtung der Bürgerwerkstatt im November 2019 hat sich in Wiescheid eine Projektgruppe gebildet, in der seit März 2020 Wiescheider Bürger*innen und die Stadt Langenfeld gemeinsam an der Einrichtung eines ehrenamtlich geführten Nachbarschaftstreffs im Stadtteil arbeiten. März 2020 - ein legendäres Datum, das wir alle mit Beginn des Lockdowns durch Coronaschutzmaßnahmen verbinden. Trotz dieser harten Zeit der Kontaktbeschränkung ist es uns gelungen, Engagierte, Wege und Unterstützer in Politik und Verwaltung für einen Nachbarschaftstreff zu finden, die uns beim Aufbau eine unschätzbare Hilfe waren.