Versprechen umgesetzt: Betriebsbesichtigung Edelstahlwerke Schmees

6 Wochen nach dem Erzählcafé im Wiescheider Treff am 31.3., bei dem die drei Generationen der Edelstahlwerke Schmees über ihr Familienunternehmen im Wandel der Zeiten berichtet hatten, fand die versprochene   Besichtigung des Langenfelder Werkes am 9.5.  statt.

Das Interesse war so groß, dass 2 Gruppen im zeitlichen Abstand durch den Betrieb geführt und als Höhepunkt den Stahlabstich miterleben konnten.Begrüßt von Clemens Schmees und durch den Betrieb geführt von Jürgen Joost, der seinen Ruhestand gerne für diesen Vormittag unterbrochen hat, konnten knapp 40 Besucherinnen und Besucher des Wiescheider Treffs die verschiedenen Phasen der Edelstahlproduktion hautnah erleben. 

"Das ist toll, dass wir so einen tollen Einblick bekommen konnten", "Meine Güte, was ist das für ein anspruchsvolles Handwerk, Edelstahl zu kochen", " Das Handwerk verdient viel mehr Respekt und Familienunternehmen sowieso", "Hoffentlich wird die Gaslieferung bestehen bleiben- wir drücken die Daumen" das waren nur einige der O-Töne, die in den Hallen und draußen auf dem Hof zu hören waren.

Besonders hat die Besuchergruppen gefreut, dass die Gründer Dieter und Sigrid Schmees als regelmäßige Besucher des Wiescheider Treffs auch dabei waren, ihr Lebenswerk interessierten Wiescheidern zu zeigen.

Der Kräuterkistenbau am Samstag, 30.April  war ein tolles Erlebnis

Ausführlicher Bericht im Anschluß 

Mit Spannung ging ...

... es ans Werk.

Basteln war angesagt...

... für gross und klein.

Stolz werden die ...

... Kräuterkisten präsentiert.

Das Wetter spielte mit!

Alle hatten viel Spaß.

Soviele ...

... strahlende ...

... Gesichter.

Leckere Verpflegung.

Die Aktion war ein voller Erfolg!

Stimmen, Reaktionen zum Kräuterkistenbau

"Tolles Familienevent" , "Danke für die gute Organisation"," Klasse Idee, etwas  Praktisches für junge Familien anzubieten" ... das waren nur einige der O-Töne, die bei  Hochbeetbau-Aktion des Wiescheider Treffs zu hören waren.

Bei strahlendem Sonnenschein stürmten  pünktlich um 10 Uhr die Familien ein und begannen eifrig mit dem Betrachten der Musterkiste,  Studieren der Bauanleitung und dem  Zusammenbau der Hölzer. Überall gab es hilfsbereite Handwerker, die bei Bedarf mit Tucker, Bohrschrauber etc. Unterstützung leisteten.  So konnten Eltern, Großeltern und Enkelkinder  im Teamwork  20 Hochbeete zusammenbauen. Zwischendurch wurde immer geguckt und in den Familien beraten, ob  ein Hochbeet nur mit Kräutern  oder nur mit bienenfreundlichem Lavendel oder mit allem  zusammen oder kombiniert  mit Erdbeeren bepflanzt werden sollte. 

Die 17  Kinder(von 2-10 Jahre alt) hatten das Sagen und entschieden mit Beratung des Gärtnermeisters Peter Jung. Zwischendurch konnten sich alle im Wiescheider Treff bei selbstgebackenem Kuchen, Kaffee und Kaltgetränken und süßen Überraschungen stärken und die Räumlichkeiten und  das Programm des Stadtteiltreffs kennenlernen. "Das ist ja toll hier, hätten wir gar nicht gedacht, dass sich solche Möglichkeiten im vorderen Bereich der ehemaligen Bürgerhalle auch für Kinder und Familien bieten" sagte eine junge Mutter und eifrig diskutierte man  Ideen für Familienangebote und  mögliche Zeitfenster dafür.

Zum Abschluss der Bau-und Pflanzaktion gab es für jedes Kind eine namentlich ausgestattete Urkunde.Stolz und  jubelnd  zogen alle schwer beladen zu zweit tragend, mit Schubkarren oder  Autos mit Hängern davon.

Kurt Uellendahl und Doris Sandbrink vom Gartenbauverein Langenfeld-Wiescheid e.V. , der Träger des Wiescheider Treffs ist,  zogen  ebenfalls eine positive Bilanz und freuten sich, dass mit dieser Aktion der Stadtteiltreff noch bekannter geworden ist. 

Frank Stache als Initiator der Aktion kündigte für den Herbst eine Familien-Drachenbau-Aktion an, die  auf großes Interesse und  Begeisterung bei den jungen  Familien stieß.

Die Förderung durch das Land NRW für Projekte "Gemeinschaft gestalten- engagierte Nachbarschaft leben" konnte nicht sinnstiftender eingesetzt werden wie an diesem Samstag gezeigt.



Aquarell malen

Seit Oktober 2021, kurz nach der Eröffnung des Wiescheider Treffs, hat sich eine kleine Gruppe begeisterter Aquarellmalerinnen und -maler zusammen gefunden, um unter Anleitung von Alfons Gummersbach Landschaften, Stillleben und Blumen zu malen. Dabei lernen wir  das Wichtigste über die notwendigen Materialien, Farben, Papiere und Pinsel. Gleichzeitig werden die Regeln der Perspektive und der Bildgestaltung erörtert und ausprobiert. Weil wir alle weitgehend Anfänger sind, das Malen und Ausprobieren aber gerade deswegen Spaß macht, sind alle begeistert und freuen sich über jedes gelungene Bild.

Die Gruppe hat sich in diesem gemeinsamen Bemühen schnell gefunden, alle sind hoch motiviert und engagiert. Und alle verbindet die Freude am Malen. Wie gut die Gruppe sich versteht zeigt ein gemeinsamer Besuch des Wallraff-Richartz-Museum in Köln, wo wir uns über die Maltechniken großer Meister aufklären ließen. 

Ein großer Meister der Aquarellmalerei sagte: "Ich mischte die Farben und vergaß die Welt". Das erleben wir auch in der Aquarellgruppe im Wiescheider Treff.